.reinoldi - mitten im leben

Aktuelles aus unserer Gemeinde

Liebe Gemeinde von St. Reinoldi!
Gerade erst wurden neue Nachrichten verschickt. Nun hat sich aber schon wieder einiges durch die aktuelle Situation geändert.
Wir geben Ihnen mit diesem Gemeindebrief den aktuellen Stand der Landeskirche und auch das gemeinsame Wort der leitenden Geistlichen im Rheinland, Lippe und Westfalen weiter.
Angekündigt waren in der Stadtkirche St. Reinoldi Konzerte zur Einweihung der neuen Chororgel. Diese müssen leider entfallen. Die neue Chororgel wird aber wie geplant die Gottesdienste begleiten.
Der angekündigte Kino-Gottesdienst am Ewigkeitssonntag in der St.-Reinoldi-Kirche muss leider auch entfallen. Nähere Informationen unter: www.sanktreinoldi.de
Die Veranstaltungen der Gruppen und Kreise entfallen ebenfalls. Der Kirchliche Unterricht fällt aus, bzw. wird digital gehalten.
Gottesdienste finden unter den bisherigen Beschränkungen statt. Jeden Sonntag können Sie eine Predigt aus unserer Gemeinde auf unserer Homepage hören bzw. lesen:
www.reinoldi-do.de
Ihnen allen eine gute Zeit und bleiben Sie behütet
Ihr Pfarrteam aus St. Reinoldi.

 

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Evangelische Kirchen zu COVID-19 Teil-Lockdown: Gemeinsame Erklärung zur aktuellen Lage
Gott steht gerade in schweren Zeiten an der Seite der Menschen

Mit Blick auf den im November nun neuerlich bevorstehenden Teil-Lockdown erklären Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen) und Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) gemeinsam:
Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.
(1. Petrus 3,15)
Hoffnung, die weiter trägt als menschliches Vermögen und vernünftiges Kalkül: Die brauchen wir gegenwärtig so nötig wie selten.
Der neuerlich notwendig gewordene Teil-Lockdown bedeutet für viele Menschen eine enorme weitere Belastung.
Wir haben gesehen, wie berufliche Existenzen durch die Beschränkungen im Frühjahr gefährdet und zerstört wurden, wie insbesondere alte Menschen von Einsamkeit bedroht waren, wie unser soziales und kulturelles Leben gelitten hat. Nun müssen wir nach einem kurzen Aufatmen während der Sommermonate erleben, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht durchgestanden ist, sondern weitere Anstrengungen und Beschränkungen erfordert. Unterdessen ist unsere Gesellschaft dünnhäutiger geworden, und der dunkle Monat November macht es für viele Menschen zusätzlich schwer. Wir stehen vor schweren Wochen, auch weil das Wissen um den nun herausfordernden Alltag erneut verunsichert und schmerzt.
Uns Christinnen und Christen trägt die Gewissheit, dass Gott auch und gerade in dieser schweren Zeit an unserer Seite steht. Wir trauen dem Leben mehr zu als dem Tod.
Gerade jetzt ist unsere besondere Aufgabe, die Einsamen, Alten und Schwachen nicht im Stich zu lassen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei denen, die sich Tag und Nacht einsetzen in Arztpraxen und Krankenhäusern, auf Intensivstationen, in Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
Uns liegt am Herzen und wir sehen uns in der Pflicht, unserem seelsorglichen Auftrag – wie schon im Frühjahr – unter veränderten Rahmenbedingungen weiter mit ganzer Kraft nachzukommen. Das tun wir auch: Wir laden weiterhin ein zu Präsenzgottesdiensten unter strengen Schutzmaßnahmen. Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind ansprechbar und suchen auch weiterhin den Kontakt zu den Menschen. Kirchliche Beratungsstellen bieten nach wie vor ihre Hilfe und Unterstützung an.
In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei denen, die nun erneut um ihre berufliche Existenz bangen: bei den Kulturschaffenden, den Gastronomen, Hoteliers und Selbstständigen, gerade in der Kulturszene und der Veranstaltungsbranche, und vielen anderen mehr.
Unsere Gedanken und Gebete begleiten die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern, Kommunen und Landkreisen, die nach bestem Wissen und Gewissen schwere Entscheidungen treffen.
Der November als Monat des Gedenkens an die Verstorbenen ist der letzte Monat des Kirchenjahres. Ihm folgt die Adventszeit: Eine Zeit der Erwartung – und zugleich eine Zeit der Buße und der Umkehr. Innehalten, umkehren und neue Wege einschlagen – in der Erwartung Gottes, der sich zu uns aufmacht. Als Mensch unter Menschen, mitten hinein in diese schwere Zeit. Niemand und nichts ist verloren.
Diese Hoffnung trägt uns. Diese Hoffnung tragen wir in die Welt. Jetzt erst recht.

 

 

Corona-Update:
Kirchliches Leben im November 2020

 


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

die Entwicklung der Corona-Pandemie stellt uns in den kommenden Wochen noch einmal vor besondere Herausforderungen. Präses Kurschus hat sich gemeinsam mit den leitenden Geistlichen im Rheinland und in Lippe im Rahmen eines gemeinsamen Wortes geäußert. Darin haben sie hervorgehoben, worauf es in diesen Wochen besonders ankommt: verlässliche Verbundenheit mit den Menschen zu zeigen und durch Seelsorge, Gottesdienste und alle derzeit möglichen Formen der Kommunikation anderen nahe zu sein.

Um die weitere Ausbreitung der Pandemie wirksam einzudämmen, gilt es, in den kommenden Wochen auch in der Kirche bekanntermaßen vor allem, Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken und so weit wie möglich auf digitale Formate zu setzen.  Nachdem heute die auf den Beschlüssen der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten beruhende neue Corona-Schutzverordnung NRW vom 30. Oktober 2020 veröffentlich wurde, geben wir folgende dringliche Empfehlungen an die Kirchengemeinden und Kirchenkreise für die Arbeit im Monat November:

  1. Gottesdienste (einschließlich Kindergottesdienste) können weiterhin im Sinne eines Grundangebots als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Bei der Durchführung ist die Umsetzung des gültigen Schutzkonzeptes zu gewährleisten (insbesondere Mund-Nase-Schutz, Mindestabstand, besondere Rückverfolgung mit Sitzplan, kein Gemeindegesang). Für die Gottesdienste am Ewigkeitssonntag wird es Hilfestellungen für die gottesdienstliche Praxis geben. Nicht stattfinden sollen Gottesdienste, die anlässlich von Jubiläen, Einführungen, Verabschiedungen und ähnlichen Gelegenheiten eine besondere Öffentlichkeit ansprechen und einladen. Grundsätzlich empfehlen wir, digitale Möglichkeiten der Teilnahme wieder verstärkt anzubieten, um die Zahl der physischen Kontakte möglichst einzuschränken. 
  1. Auf Festgottesdienste zu anderen Anlässen wie zum Beispiel Konfirmationen und Trauungen soll in der Zeit vom 2. bis zum 30. November ebenfalls verzichtet werden. Wo sie dennoch gefeiert werden, finden sie als geschlossene Veranstaltungen im kleinstmöglichen Rahmen und nicht als öffentliche Veranstaltung statt.
  1. Für gottesdienstliche Bestattungen einschließlich der Grablegung und der Urnenbeisetzung ist das Abstandsgebot für nahe Angehörige unter der Voraussetzung der einfachen Rückverfolgung (Anwesenheitsliste) weiterhin aufgehoben. Die Maskenpflicht gilt sowohl in Innenräumen stets, unter freiem Himmel ab einer Teilnehmerzahl von 25 Personen. Eine absolute Begrenzung der Zahl der Trauergäste ist nicht festgelegt, sie kann sich jedoch aus dem Abstandsgebot und dem zur Verfügung stehenden Raum ergeben.
  2. Ensemble-, Chor- und Orchesterproben (Posaunenchöre etc.) finden bis einschließlich 30. November nicht statt. Auf Ensemble-, Chor- und Orchesteraufführungen (auch in Gottesdiensten) wird ab dem 2. November 2020 ebenfalls verzichtet.
  3. Seelsorge ist von besonderer Bedeutung, auch in den kommenden Wochen. Auf der Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung (§ 5 Abs. 2 und 3 sowie der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, CoronaAVPflegeundBesuche) ist sie unter Berücksichtigung der entsprechenden Schutzvorkehrungen in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen und bei Hausbesuchen weiter möglich. Dies schließt ausdrücklich die Begleitung Sterbender ein.
  4. Konfirmandenarbeit findet in Präsenzform bis einschließlich 30. November 2020 nicht statt. Im Interesse der Kontaktpflege empfehlen wir dringend, digitale Wege der Konfirmandenarbeit zu beschreiten. Das Pädagogische Institut der EKvW bietet Fortbildungen zu digitalen Angeboten in der Konfirmandenarbeit an.
  5. Angebote der Erwachsenenbildung, die nicht Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote sind, können nur digital angeboten werden. 
  6. Sämtliche andere Veranstaltungen sowie Gruppen und Kreise finden bis einschließlich 30. November 2020 nicht als Präsenzveranstaltungen statt. Auch die landeskirchlichen Tagungshäuser sind im Monat November geschlossen.
  7. Sitzungen großer Leitungsorgane sowie Kreissynoden finden im Monat November digital statt. Dasselbe gilt für Presbyterien mit mehr als 20 Mitgliedern. Das Nähere regelt § 13 Abs. 2 Nr. 3 CoronaSchVO.

 Links 

 

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