Landessynode

 

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AKTUELLLE INFORMATIONEN VON DER LANDESSYNODE


In der Reinoldigemeinde arbeitet Diakonin Wenkstern seit einigen Jahren innerhalb des Pfarrteams mit besonderen pastoralen Aufgaben. Dieses war zunächst ein Pilotprojekt, das auf fünf Jahren begrenzt war. Nun hat die Landessynode das Projekt als Standard beschlossen.


Hier die aktuelle Meldung:


Vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell


Interprofessionelles Arbeiten bleibt in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) kein Pilotprojekt, sondern wird künftig Standard. Das hat die westfälische Landessynode auf ihrer Frühjahrstagung mit dem Gesamtkonzept „Interprofessionelle Pastoralteams in der EKvW“ beschlossen.
Damit wird die Leitungsverantwortung stärker als bisher auf mehrere Schultern verteilt: Neben Pfarrerinnen und Pfarrern werden auch Diakoninnen und Diakone sowie Gemeindepädagoginnen und -pädagogen gleichberechtigt in den neuen Pastoralteams mitarbeiten. Auch Mitarbeitende aus Kirchenmusik und Verwaltung/Organisation können darin eingebunden werden. Was zunächst in Kirchengemeinden umgesetzt werden soll, wird auf Beschluss der Synode – in einem zweiten Schritt – auch für funktionale Dienste angedacht, zum Beispiel in Diakoniepfarrämtern oder in der Krankenhaus-, Altenheim- und Gefängnisseelsorge. Arbeitgeberinnen der privatrechtlich Beschäftigten werden in der Regel die Kirchenkreise sein.
In ihrer Einbringung lobte die Synodale Kerstin Goldbeck, Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Hamm, den Gedanken, die pastorale Arbeit in Westfalen interprofessionell aufzustellen, als „Meilenstein in der Personalplanung unserer Kirche“. Das vorliegende Konzept, so Goldbeck, sei weit mehr als ein Notnagel, mit dem nun den schwindenden Zahlen im Pfarramt begegnet werden solle: „Es markiert vielmehr den Gedanken, die Vielfalt der Gaben und Qualifikationen im pastoralen Handeln unserer Kirche – endlich! – umfassend abzubilden.“ Das jetzt beschlossene Konzept sichere die pastorale Arbeit und trage zu ihrer Lebendigkeit und Anknüpfungsfähigkeit entscheidend bei: „Ich brauche nicht viel Fantasie, um mir vorzustellen, dass die Erinnerung daran, wie pastorale Arbeit früher ausschließlich von Pfarrerinnen und Pfarrern verantwortet wurde, in Zukunft fassungsloses Kopfschütteln auslösen wird.“
Durch das Gesamtkonzept Interprofessionelle Pastoralteams kann übrigens auch vor dem Hintergrund der mittel- und langfristigen Pfarrstellenplanung auf Kirchenkreisebene rechtzeitig eine ergänzende Personalstruktur aufgebaut werden. Denn: Ist bis Ende 2025 noch von einer Pfarrstelle pro 3.000 Gemeindemitgliedern auszugehen, wird der Schlüssel bis Ende 2030 voraussichtlich 1: 4.000, bis Ende 2035 sogar 1:5.000 sein.
Näheres unter www.ekvw.de

 

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